Bamberg/Neunkirchen am Brand. (bbk) Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des St. Elisabethenvereines Neunkirchen am Brand hat Erzbischof Ludwig Schick das Leben und Wirken der Heiligen Elisabeth gewürdigt. Er wies auf ein Diktum in ihren Biographien hin: Als es kalt in der Welt wurde, sandte Gott die hl. Elisabeth. Sie habe die soziale Kälte in ihrer Zeit des Feudalismus, der Klassengesellschaft und der vielen Kleinkriege mit ihrem sozialen Einsatz gemindert. „Das ist auch heute nötig“, so Schick.
Guardian P. Heribert Arens ofm, beginnt mit den Christkönigspredigten am Donnerstag, 22.11.2012, um 19.00 Uhr (Eucharistiefeier) mit dem Thema: Kirche erbauen – mit Gespür für das Nächstliegende. Am Freitag, 23.11.2012 um 19.00 Uhr (Feierliches Abendlob) folgt das Thema: Kirche wagen – dem „Gott mit uns“ trauen.
Bamberg. (bbk) Der interreligiöse Dialog muss nach Ansicht des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick konkreter werden. Im Rahmen einer Veranstaltung im Kloster Banz (Dekanat Lichtenfels) stellte der Bamberger Oberhirte fest, dass der interkulturelle Austausch und das interreligiöse Gespräch oft zu theoretisch seien. „Wir reden über Religion allgemein, über unsere Gottesvorstellungen, über Bräuche und Sitten etc. Es wäre besser, sich ganz konkret über das Leben und Wirken Jesu, Mohammeds und Abrahams auszutauschen“, sagte Erzbischof Schick.
Bamberg/Hemmersheim. (bbk) Anlässlich des Allerheiligenfestes hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick die Bedeutung der Heiligen für den Alltag betont. „Wir brauchen Heilige so nötig wie das tägliche Brot“, sagte der Bamberger Oberhirte am Donnerstag in Hemmersheim (Dekanat Neustadt an der Aisch) bei der Segnung von zwei Figuren des heiligen Heinrichs und des heiligen Kilians.
Vor 50 Jahren wurde das II. Vatikanische Konzil eröffnet. Im Laufe von 4 Jahren wurden von den Konzilsvätern Dokumente auf den Weg gebracht, die wegweisend für die Zukunft der Kirche waren. Die wenigsten kennen heute diese Dokumente. Die Arbeitshilfe der KEB - Katholische Erwachsenenbildung im Erzbistum Bamberg möchte Haupt- und Ehrenamtlichen in Gemeinden und Verbänden einen neuen Zugang zu den Dokumenten geben. Sie soll Hilfestellung und Anregung sein, auf dem Hintergrund der historischen Texte Perspektiven für die Zukunft unserer Gemeinden und unseres Glaubens heute zu entwickeln.
Bamberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat auf den besonderen Wert von Gebet und Betrachtung hingewiesen. „Betrachtung der Heiligen Schrift und das persönliche Gebet sind für jeden Christen unabdingbar. Sie sind der Sauerstoff, der dem Glauben das Leben erhält. Ohne Kontemplation gibt es keine Aktion im Christsein und in der Kirche“, sagte Erzbischof Schick am Dienstag bei der Weihe des Oratoriums und des Altares im neuen Konventsgebäude der Dominikanerinnen im Heilig-Grab-Kloster.
Wir gehen in katholische und evangelische Kirchen – sehen wunderbare Bilder, Figuren und vieles mehr. Und das eine oder andere Mal stellen wir uns sicherlich die Frage „welche sichtbaren und unsichtbaren Schätze gibt es in der Evangelischen und in der Katholischen Kirche?“