Vor 50 Jahren wurde das II. Vatikanische Konzil eröffnet. Im Laufe von 4 Jahren wurden von den Konzilsvätern Dokumente auf den Weg gebracht, die wegweisend für die Zukunft der Kirche waren. Die wenigsten kennen heute diese Dokumente. Die Arbeitshilfe der KEB - Katholische Erwachsenenbildung im Erzbistum Bamberg möchte Haupt- und Ehrenamtlichen in Gemeinden und Verbänden einen neuen Zugang zu den Dokumenten geben. Sie soll Hilfestellung und Anregung sein, auf dem Hintergrund der historischen Texte Perspektiven für die Zukunft unserer Gemeinden und unseres Glaubens heute zu entwickeln.
Bamberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat auf den besonderen Wert von Gebet und Betrachtung hingewiesen. „Betrachtung der Heiligen Schrift und das persönliche Gebet sind für jeden Christen unabdingbar. Sie sind der Sauerstoff, der dem Glauben das Leben erhält. Ohne Kontemplation gibt es keine Aktion im Christsein und in der Kirche“, sagte Erzbischof Schick am Dienstag bei der Weihe des Oratoriums und des Altares im neuen Konventsgebäude der Dominikanerinnen im Heilig-Grab-Kloster.
Wir gehen in katholische und evangelische Kirchen – sehen wunderbare Bilder, Figuren und vieles mehr. Und das eine oder andere Mal stellen wir uns sicherlich die Frage „welche sichtbaren und unsichtbaren Schätze gibt es in der Evangelischen und in der Katholischen Kirche?“
Wenn erwachsene Menschen mitten im Oktober bei hochsommerlichen Temperaturen ein Weihnachtslied singen, kurz darauf Karfreitag, Ostern und Himmelfahrt feiern, dann kann es sich nur um Pilger im Heiligen Land handeln. Nach einer Woche sind die bayerischen Sternwallfahrer in ihre Heimat zurückgekehrt.
Von Freitag, 09.11.2012, bis Sonntag, 11.11.2012, findet in der Katholischen Landvolkshochschule Feuerstein und im Katholischen Bibelwerk in der Erzdiözese Bamberg unter der Leitung von Dr. Franz-Josef Ortkemper ein Bibelseminar zum Buch Ijob statt.
Am 26. Oktober startet im Caritas-Pirckheimer-Haus eine Vortragsreihe zum Zweiten Vatikanischen Konzil. An insgesamt vier Abenden wird sich der renommierte Kirchenhistoriker und Jesuit Klaus Schatz SJ mit Hintergründen, Verlauf, Ergebnissen und Wirkungen dieses epochalen Ereignisses beschäftigen.
Die Sternwallfahrt ins Heilige Land hat sich am Mittwoch vom See Genezareth verabschiedet. Der See habe uns gezeigt, dass Jesus vor allem an einem einzigen Ort gelebt habe, seine Taten aber Folgen für die ganze Welt hatten, wie Erzbischof Dr. Ludwig Schick erläuterte. Das lehre uns: Es ist nicht wichtig, überall zu sein. Aber dort, wo wir sind, sollen wir ganz sein und Gutes tun mit unserem vollen Einsatz in Familie, Gesellschaft und Beruf.