Es ist schon sehr faszinierend, wenn man all die beleuchteten Krippen sieht, die sich im Pfarrheim in Wallenfels aneinander reihen. Nicht eine Krippe sieht wie die andere aus. Zwar wiederholt sich logischerweise das Szenario mit der heiligen Familie, den Hirten, Schafen und den Heiligen drei Königen, aber jedes Mal in einer anderen Version.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat den aus dem Erzbistum stammenden Missionarinnen und Missionaren in aller Welt für ihren selbstlosen Einsatz gedankt. Zum Ausgangspunkt seines Weihnachtsbriefes machte er das Schreiben „Evangelii gaudium - über die Evangelisierung“. Papst Franziskus mache darin deutlich, dass Evangelisation nicht nur eine Theorie sei, sondern Praxis fordere, die das Leben verändere. Schick schreibt: „Evangelisieren meint, das Reich Gottes voranbringen mit seiner Gerechtigkeit, mit seinem Frieden und mit seiner Freude für alle Menschen.
Noch rechtzeitig vor Weihnachten ist in der Reihe der Sonderprägungen „Die Erzbischöfe von Bamberg“ nun auch eine Medaille von Erzbischof Ludwig Schick erschienen. Domkapitular Norbert Jung freute sich, die erste Medaille nach der langen Zeit der Vorbereitung und Herausgabe an den Erzbischof übergeben zu können.
Das Amt und der Dienst der Weihbischofs ist seit dem Mittelalter in der katholischen Kirche eine notwendige und segensreiche Institution. In den deutschsprachigen Diözesen ist es für die Gläubigen selbstverständlich, dass es oft neben dem Diözesanbischof noch einen oder mehrere Weihbischöfe gibt. Aber: Was ist ein Weihbischof? Was macht er eigentlich? Diesen und anderen Fragen wird in dem am Freitag vorgestellten Buch „Die Weihbischöfe in Bamberg“ nachgegangen, und natürlich werden in den Beiträgen des Buches die Bamberger Weihbischöfe in Wort und Bild ausführlich vorgestellt.
Nürnberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat die Menschenrechte als Erziehungs- und Bildungsaufgabe bezeichnet. „Wir müssen die Menschenrechte in Herz, Kopf und Handeln der Menschen bringen“, sagte Schick in Nürnberg zum bevorstehenden Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.
Erzbischof Ludwig Schick hat den katholischen Sozialreformer Adolph Kolping als Vorkämpfer für Integration und Arbeitnehmerrechte gewürdigt. „Kolping wollte, dass alle Menschen teilhaben an allen Freuden und Leiden des Lebens und der Gesellschaft“, sagte Schick anlässlich des 200. Geburtstages von Kolping am 8. Dezember. „Kolping würde sich heute einsetzen für Menschen mit Migrationshintergrund sowie Schülerinnen und Schüler mit erhöhtem Förderungsbedarf“, so Schick. „Darin weist er uns Wege für eine humane und gerechte Gesellschaft.“ Auch wenn es zu Kolpings Lebzeiten den Begriff noch nicht gab, so würde er heute von „Inklusion“ sprechen.
Jahrzehntelang war das Verhältnis zwischen der kommunistischen Regierung Kubas und der katholischen Kirche auf der Karibikinsel angespannt. Doch eine Besserung ist in Sicht. Im Interview mit dem Internetportal Weltkirche von katholisch.de spricht Erzbischof Ludwig Schick über das Wirken der katholischen Kirche auf Kuba und ihr soziales Engagement in dem verarmten Land. Der Vorsitzende der Bischöflichen Kommission Weltkirche ist kürzlich von einer achttägigen Reise auf die Karibikinsel zurückgekehrt.