Bamberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick bewertet den Besuch von Papst Franziskus bei den Flüchtlingen in Lampedusa als ein starkes Zeichen. Dieses Zeichen müsse aufrütteln und auch in vielerlei Hinsicht einen Umdenkungsprozess einleiten, forderte der Bamberger Oberhirte, zugleich Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz. Die afrikanischen Flüchtlinge dürften nicht als Wirtschaftsflüchtlinge abqualifiziert werden. Diese Bezeichnung sei ein „Abstempel- und Abwertebegriff“.
Bamberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat dem früheren evangelischen bayerischen Landesbischof Johannes Friedrich zum 65. Geburtstag seine Segenswünsche übermittelt und seinen Einsatz für die Ökumene gewürdigt. „Mit Ihnen danke ich dem Herrn für alles, was er in den vergangenen Jahren durch Ihren Dienst als Landesbischof, aber auch als Dekan und Pfarrer im Einsatz für Jesus Christus und sein Reich sowie in der Ökumene gewirkt hat“, schrieb Schick am Donnerstag in einem Gratulationsbrief.
Bamberg/Walldürn. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat die Christen aufgerufen, mit ihren Worten den Himmel auf die Erde zu bringen. „Unsere Worte müssen Worte der Liebe sein, die den Nächsten aufrichten, die nichts Schlechtes über ihn sagen, die nicht verleumden, die keine Ohrenbläserei treiben“, sagte Schick am Mittwoch auf der Wallfahrt der Frauen der Region Odenwald-Tauber in Walldürn, die dieses Jahr unter dem Motto steht „Herr, du hast Worte des ewigen Lebens“.
In vielen Gemeinden gibt es die Ewige Anbetung oder regelmäßige Gebetszeiten, die von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern vorbereitet werden müssen. Warum nicht einmal auf gut erarbeitete Vorlagen zurückgreifen? Die Diözesanstelle Berufe der Kirche bietet zahlreiche Modelle für Gebetsstunden, Anbetung und Andachten an. Diese sind sehr vielseitig einsetzbar und können auch im Baustein-System genutzt werden.
Ebermannstadt. Ende Juli findet der diesjährige Weltjugendtag in Rio de Janeiro statt. Für alle Weltjugendtags-Begeisterten, die nicht nach Brasilien reisen können, das Feeling aber trotzdem hautnah miterleben wollen, gibt es am Wochenende vom 27. bis 28. Juli ein Treffen auf Burg Feuerstein unter dem Motto „Here we are again".
„Ihr wisst, es war die Aufgabe des Konklaves, Rom einen Bischof zu geben. Es scheint, meine Mitbrüder, die Kardinäle, sind fast bis ans Ende der Welt gegangen, um ihn zu holen." Mit diesen Worten begann Papst Franziskus nach seiner Wahl am 13. März auf der Loggia des Petersdomes in Rom sein Pontifikat. Was ist vom Papst „vom Ende der Welt“ zu erwarten? Welche Impulse werden von ihm „bis an die Enden der Welt“, für die Weltkirche ausgehen? Nur einige kann ich schlaglichtartig nennen.
Bamberg. (bbk) 50 Jahre nach seinem Tod ist Johannes XXIII. nach den Worten des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick auch heute ein Vorbild für authentische und aktive Christen. „Seine echte Menschlichkeit war geprägt von Einfachheit im Leben und in der Sprache und von unbeschwertem Humor“, sagte Schick. Johannes XXIII. habe Hochachtung und Wertschätzung gleichermaßen für Kanzler, Könige, Kardinäle wie für einfache Arbeiter, Bauern und Kinder empfunden. Diese Menschenfreundlichkeit gegenüber jedermann zeige sich erneut im Pontifikat von Papst Franziskus, sagte Schick.