Bamberg/Meschede. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat die verschiedenen Strömungen in der Kirche zu „Freiheit im Gehorsam“ aufgerufen. Der neue Papst Franziskus habe bereits als Bischof in Buenos Aires viel Freiheit gelassen: „Nicht Laissez faire, sondern Freiheit, die dem Einzelnen etwas zutraut und die weiß, dass wahre Freiheit die Ermöglichung ist, das Wahre, Gute und Schöne zu erreichen für den Einzelnen und für alle Menschen, wie es Jesus gewollt hat.“ Papst Franziskus mache in dieser Hinsicht Mut, die ganze Kirche setze viel Hoffnung auf den neuen Papst, der von seinem Vorgänger ein großes geistliches Erbe übernehme.
Bamberg/Kirchschletten. (bbk) Bambergs Erzbischof Ludwig Schick hat den heiligen Josef als Vorbild für alle Christen bezeichnet. „Josef ist Schutzpatron der Kirche, weil er uns auf den Glauben hinweist und Vorbild des Glaubens ist", predigte der Bamberger Oberhirte am Dienstag in einem Pontifikalamt anlässlich von zwei Goldenen Professjubiläen im Benediktinerinnenkloster Kirchschletten.
Bamberg. (bbk) Bambergs Erzbischof Ludwig Schick erwartet durch Papst Franziskus neuen Schwung und mehr Dynamik für die katholische Kirche. „Das Schiff Petri, das – Gott sei Dank – zu einem Ozeanriesen geworden ist wird schneller und dynamischer werden,“ sagte der Bamberger Oberhirte am Sonntag in einem Dankgottesdienst zur Wahl des neuen Papstes im Bamberger Dom.
Bamberg. (bbk) Mit der Wahl von Jorge Mario Kardinal Bergoglio SJ aus Argentinien zum neuen Papst Franziskus wird nach Ansicht des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick deutlich, dass sich die Kirche über Europa hinaus entwickelt hat. „Das Christentum ist seit über 500 Jahren in Lateinamerika präsent und hier sehr lebendig“, sagte der Bamberger Oberhirte nach der Wahl des Jesuiten zum neuen katholischen Kirchenoberhaupt. Für einen afrikanischen Papst sei die Zeit wohl noch nicht reif gewesen, sagte Erzbischof Schick.