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In Dunkelheit und meist bei kühlen Temperaturen machen sich am Karfreitag um 5 Uhr morgens Tausende auf den Weg. Der Karfreitagsbittgang führt zunächst zu Bambergs höchst gelegenem Punkt – der Altenburg.
Mit dem Gebet der fünf Wunden und dem schmerzhaften Rosenkranz zieht die Pilgerschar den Berg hinauf. Erzbischof Ludwig Schick ging in den vergangenen Jahren nicht nur mit, er hat sich auch aktiv als Vorbeter beteiligt. An der Kreuzigungsgruppe der Altenburg beten die Gläubigen die Litanei vom Leiden Jesu.
Über den Rothof wird schließlich das Ziel, die Kirche St. Getreu erreicht, in der die Schlussandacht gebetet wird. Der Karfreitagsbittgang wurde erstmals schriftlich im Kriegsjahr 1942 erwähnt, ist aber vermutlich bereits über 100 Jahre alt.